Mobil und Satt in Japan – Teil 3

Nach langer Ruhe auf diesem Kanal mal wieder ein paar Sachen aus Japan ..

9. Automaten

Es gibt da ja dieses Gerücht, dass in Japan an jeder Ecke Automaten stehen. Und Dee hat es ja in seinen Beiträgen schon erwähnt: Ja, es stimmt. Wenn man (selbst bei 38 Grad und 70% Luftfeuchte) eins nicht tut, dann verdursten. 😀

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Man konnte wahlweise mit Münzen, 1000 Yen Scheinen, oder IC-Card (RFID) bezahlen. Hinter der Scheibe sah man die Getränke, darunter der Preis. Wenn leer ist, leuchtet die Ausgabetaste rot. Die Flaschen waren aber alles nur Attrappen, und nur zu halb 😀
Auch sind die Getränke immer gekühlt.
Die Getränke sind garnicht mal so teuer. An den normalen Automaten, die überall rumstehen kostet beispielsweise eine Flasche Wasser 110 JPY und eine Flasche Aquarius (Dee’s Standardgetränk 😀 ) 160 JPY. Eine kleinere Flasche Wasser kostete 100 JPY, aber das war auch nur die Hälfte drin. 250 ml, die 10 Yen sollte man dann doch schon haben. ^^

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Später trafen wir auch auf Automaten mit alkoholischen Getränken, und welche die Eis hatten, in Akihabara gab es dann auch die bekannten Kran-Spielautomaten. Und NEIN, die Automaten mit getragener Damenunterwäsche haben wir nicht gesehen, aber mich würde es nicht wundern, wenns die tatsächlich gibt 😀

10. Anata no konbini, family mart, oder: Die Konbinis

Wenn mir etwas richtig fehlt aus Japan, dann wohl unter anderem die Konbinis (oder auch „Konvini“). Japanisch kurz für: Convinience Store.
Was ist denn das wieder? … Nun, das sind kleine Märkte, die immer geöffnet haben. Ob Tag, ob Nacht, ob Feiertag: Man verhungert eben auch nicht 😀

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Man kann also auch, wie es uns öfter ging, der Hunger plagt, nachts um 3 rausgehen und im Konbini einkaufen gehen. Sicher, Obst kriegt man dann nicht mehr (dazu kommen wir noch), aber son leckeres Nudel-UFO war dann immer drin. Den Nachthiunger zu stillen war also nie ein Problem 😀
Dort gibt es alle Sachen des täglichen Bedarfs, Essen, Trinken, aber auch zB Manga-Magazine (die Telefonbuchdicken Teile 😀 ) …
Unterschied zu den Märkten hier auch, dass dort Geld nie in die Hand gegeben wird, sondern immer in der Schale deponiert wird. Auch muss man für die Plastiktüten nicht nur nichts bezahlen, nein, man bekommt seinen Einkauf vom Verkäufer sogar eingepackt. Außerdem kann man sich sein Essen auch aufwärmen lassen. Großeinkäufe sind auch eher unüblich, so waren wir auch eher jeden Tag nach unseren Ausflügen in einen Kombini drin.

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